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superlieber Kollege
Mein Kollege war gestern abend auf einer Veranstaltung eines großen deutschen Telekomunikationskonzerns und hat mir was mitgebracht:

Einen Blackberry. Aber nich so einen mit dem man Emails per Pushdienst empfangen kann, nein, nein. Viel besser. Einen aus Schokolade. (85 g Edel-Zarbitterschokolade) Mal sehen wie lange ich widerstehen kann.
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freude…
komisch, über was man sich so freuen kann. Heute morgen, als ich in meiner Küche war und den Korb mit Altpapier mitgenommen hab um ihn endlich zu entsorgen, hab ich mich gefreut. Nicht übers Altpapier, nein, mein Blick traf die Sammlung leerer Pfandflaschen verschiedenster Lebensmittelketten.
Ich hab mich gefreut, das es endlich vorbei ist. Dieses schreckliche „alte“ Pfandsystem. Ich kann einfach alle meine Flaschen mitnehmen und egal wo ich gerade einkaufe abgeben . Keine Ahnung warum mich gerade heute morgen diese Freude überkommen hat. Ist ja jetzt schon seit 1. Mai so.
Irgendwie macht es mir auch Hoffnung. Seit der Einführung des Dosenpfandes 2003 hab ich mir wirklich Sorgen um die Zukunft dieses Landes gemacht. Wie will man wirklich tiefgreifende Probleme lösen wenn man schon am Dosenpfand so kläglich scheitert ?
Offenbar klappt halt nicht alles beim ersten Mal. Na ja, hätten die die „Betaversion“ mal besser getestet 😉
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mein Sonntag
so, nach einen wundervollen Frühstück bei Sonnenschein (ja, nicht überall ist das Wetter mist XP ) hab ich beschlossen die „Ich vergammel nicht den ganzen Tag vor meinem PC – Strategie“ fortzusetzen

Diesmal ging nach Dennenlohe (nein, keine fränkische Lautschrift für Tennenlohe(bei Erlangen), das heißt wirklich so) ein kleines Schloß im Landkreis Ansbach . Nach dem das Wetter wider erwarten sehr freundlich zeigte bot sich am Schloß eine wirklich zauberhaft Kulisse:
Der Schloßgarten ist wirklich riesig und das Auge bekommt wirklich was zu sehen. Ein ca. 45 minütiger Rundweg führt durch den Garten, entlang eines malerisch gelegenen kleinen Sees:
vom Rhododendronpark, weiter zum stetig wachsende Landschaftspark, über ein Patchwork von traditionellen Kultur- und Wildlandschaften und wieder zurück zum Privatgarten des Schlosses.
Selbstverständlich war das Frühstück schon vollständig verbrannt und mein Körper benötigte dringend neue Kalorien. (Die Maschine lief quasi schon nur noch mit halber Last) Zum Glück lag Bonnys Diner genau am Rückweg (A6, Abfahrt Schwabach West). Wie jedes mal las ich aufgeregt die Karte, festen Willens etwas neues zu probieren. Doch ich konnte nicht anders und es wurde wieder die Nr. 74:

der Southwestern Burger mit gebratenen Zwiebeln und einer feurigen BBQ Sauce. Und wenn die in ihrer Karte schreiben FEURIG, dann ist das feurig. Und morgen früh gehts dann wieder ins Schwimmbad und der Bruger wird wegtrainiert.
Früher saß ich Sonntags ab 15.00 Uhr immer vor dem PC, und turnte bis Abends bei World of Warcraft im MoltenCore umher. Puh, bin froh das ich dort den „Absprung“ geschafft hab. RL hat einfach was 😉
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Überraschungen die man liebt…
wenn man nach einem langen shopping Tag nach Hause kommt, von der Katze begrüßt wird und dann eine tote Amsel auf dem Wohnzimmerboden findet. Interessanter weise ist die Katze kein Freigänger und der Balkon ist mit einem Netz gesichert. Größere Kampfspuren waren nicht zu entdecken, nur ein paar Federn und Blutspuren in der Wohnzimmerecke.

(Die Katze konnte nicht mal ansatzweise verstehen warum sie übelst beschimpft und den restlichen Abend mit Liebesentzug bestraft wurde.)
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einmal Hermsdorf und zurück..
viel zuwenig schlaf, 8 Uhr Abflug, beruflich Richtung Hermsdorf. Bayreuth kein Stau, sieht doch mal gut aus. Doch die Freude war nur kurz. Gute 2 km vor der Abfahrt war es dann soweit:

Das positive daran war allerdings das mir mein Vorschlag die Tanke anzusteuern nicht sofort als Fresssucht interpretiert wurde. Nach Kaffee und Bratwurst sah der Stau auch schon viel positiver aus. Mein Gemütszustand besserte sich nach der Nahrungsaufnahme deutlich. (Und es gab sogar mein geliebtes Pepsi light)
Der weitere Arbeitstag in unserer Niederlassung in Hermsdorf wurde noch mit einer ausgesprochen köstlichen Pizza Calzone eine lokalen Pizzabringdiestes aufgebessert. Wieder erwarten waren wir kurz nach 17.00 Uhr fertig und somit hatte ich sogar noch eine kleine Chance auf sportliche Aktivitäten am Abend. Stau gab es zum Glück keinen mehr, aber wundervolle Rapswiesen. Leider nur Handycam aus fahrendem Auto:

In Nürnberg bin ich dann um 19.20 Aufgeschlagen und der Abend war mehr oder weniger noch gerettet. Allerdings noch keine Zeit zum Lieblingsblogs lesen gehabt, das schafft aber schon Vorfreude auf morgen, da es dann ja überall 2 Tage zu lesen gibt 🙂