• erlebtes

    Verführung Nr. 3 – Admiral Filmpalast

    Als am Samstag zwischen geplanter Stadtverführung Nr. 2 und 3 eine ziemliches zeitliches Loch klaffte, haben die Crosas das Stadtverführungsprogramm nach einem weiteren Event durchforstet. Tatsächlich hatten wir auch schnell etwas passendes gefunden. Unser Stammkino hat dieses Jahr 100 jähriges und beteiligte sich an den Stadtverführungen.

    Als Kino und Technikfan für mich eine ganz besondere Freude. Nach einem kleinen Rückblick durch die Geschichte des Filmpalastes

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    durften wie auch mal einen 70mm Film bestaunen, welcher im Januar 58 erstmalig zum Einsatz kam. Normaler Film wird mit 35mm (Kleinbild) gedreht, 70mm dürfte in Sachen Bildqualität einfach ein Traum gewesen sein. Leider passten auf eine Filmrolle

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    Nur 19 Minuten Film. Für den Filmvorführer also echte Schwerstarbeit. Mit Cinemiracle wurde wenige Zeit später ein weiteres Bildtechnische Wunder vollbracht. Mit insgesamt 3 Stück 35mm Projekttoren welche Synchronausgerichet wurden gab es Panoramakino der Extraklasse. Gezeigt wurde der Film Windjammer.

    Nach dem kleinen Ausflug in die Historie des Hauses ging es dann auch schon ans eingemachte, den Besuch der Vorführräume. Obwohl es im Admiralfilmpalast schon digitales Kino gibt bin ich doch ein Freund des echten Films. Es ist einfach toll zu sehen wie der Film von der grossen, waagrecht liegenden Filmrolle über viele Umlenkrollen am Projektor vorbei geführt wird:

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    Anders als es vielleicht auf dem sehr Weitwinklig fotografierten Bild aussieht, ist es in dem Vorführraum sehr eng und ich war dem Veranstalter sehr dankbar dass ich im Anschluss noch ein paar Fotos ohne Besucher machen durfte:
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    Sehr spannend fand ich auch die beiden Umlenkrollen die zur Decke des Raumes führen. Hier kann ein Film nachdem er durch den Projektor gelaufen ist statt auf die Rolle in einen weiteren Kinosaal „übertragen“ werden. Simpel aber irgendwie auch genial:

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    In den kleinen Kästchen sind übrigens die Vorschauen/Werbungen aufbewahrt, schön beschriftet nach Film, wie hier zu sehen z.B. für Sex and the City :mrgreen:

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    Der mehr als informative Besuch in meinem Lieblingskino hat mich mit selbigem noch ein Stückchen mehr verbunden. Schön auch mal die andere Seite des Kinosaals gesehen zu haben.

  • erlebtes

    Verführung Nr.2, Opernhaus: behind the Scenes

    Nach der Maske gab es noch einige spannende Räume zu besichtigen. Der Großteil davon ist allerdings im Umbau, das Schauspielhaus ist aus diesem Grund auch gerade temporär in den Serenadenhof umgezogen. Einige, ein fast alle der Räume würden sich bestimmt prima für ein Fotoshooting eignen:

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    hier stecken eindeutig ein paar kreative Köpfe:
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    Und die Bühne des Schauspielhauses erinnerte mich dann doch sehr stark an Starwars:
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    Leider hat irgendwann alles ein Ende und so öffnete sich die Tür fast ein wenig zu früh:

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    Eine wirklich tolle Veranstaltung und ein mehr als interessanter Blick hinter die Kulissen. Nürnberg, du bist einfach eine tolle Stadt 🙂

  • erlebtes

    Verführung Nr.2, Opernhaus: die Maske

    Ich muss zugeben, ich war mehr als erstaunt welcher Aufwand letztendlich hinter den Kulissen des Staatstheaters betrieben wird. Speziell die Perücken haben mich wirklich erstaunen lassen, jedes Haar (echtes Haar übrigens !) wird einzeln in ein Kopfnetz eingearbeitet. Die Schädel der Schauspieler werden dafür extra vermessen und es werden Holzrohlinge angefertigt:

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    Das fertige Produkt ist also von einem Original nicht zu unterscheiden:

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    Zwischen den Regalen entdeckte ich dann auch einen etwas persönlicheren Holzkopf:
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    Die Bärte werden ebenso sorfgältig angefertigt:

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    Die Kiste bunt gemischte Bärte war letztendlich auch mehr als sehenswert:

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  • erlebtes

    Verführung Nr.2, Opernhaus: die Gardarobe

    Wie bereits im vorherigen Beitrag erwähnt führte uns die 2. Stadtverführung in die Oper. Und es dauerte auch nicht lange und unsere Führung war in der Gardarobe angekommen. Ich habe nicht schlecht gestaunt als ich erfuhr das es nur 3 Menschen gibt die tatsächlich wisssen wie viele Kleider hier an welcher Stelle zu finden sind. Keine Computererfassung. Schön das es so was noch gibt, und das es auch funktioniert. Eine beachtliche Leistung, bei der schier unendlichen Anzahl von Kostümen, Kleidern, Roben:

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    sehr amüsant auch das Modell „schwanger“ gleich neben „Masse“
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