• Stöckchen

    Urlaubsstöckchen

    Die Julia war so nett mir einen Ast ans Hirn zu werfen. Ein Ast der mir gerade recht kommt, denn mein Urlaub wirkt ja noch gut nach. Also gleich flux die Urlaubsvorlieben ausgepackt:

    Lieber Heimat- oder Auslandsurlaub?

    Definitiv Ausland. Mir kann es gar nicht weit genug weg gehen. Leider wird die Entfernung oft vom Budget begrenzt. Nicht das mir im Inland Urlaub keinen Spaß macht. Nordsee find ich klasse, auch in den Bergen (Austria) gefällt es mir gut. Wenn ich aber die Wahl habe, dann bitte in den Flieger 🙂

    Ans Meer oder lieber in die Berge?

    Die Antwort lautet beides. Und zwar am liebsten gleichzeitig. Teneriffa oder die Azoren. Küste und Gebirge, das einfach das schönste. Müsste ich zwischen Bergen und Küste wählen, vermutlich Küste. Ein reiner Badeurlaub ist aber ein absolutes no go !

    Auch mal Städtereise buchen?

    Ja, sehr gerne. Am liebsten im Frühjahr Städtereise und im Sommer richtig Urlaub. Die letzten Jahre hat das sehr gut geklappt. Köln, London. Die nächsten Wunschziele werden allerdings preislich sicher schwieriger. Paris, NewYork….

    Welche Länder würdest du gerne mal bereisen?

    Kanada, New Zeeland, Thailand, Afrika, Japan, Tibet, sicher auch mal die USA. Norwegen auch, Südamerika. Es gibt noch sooooo viele Länder wo ich hin möchte…

    Welche Länder möchtest du niemals bereisen?

    Mit der Türkei kann ich jetzt gar nix anfangen. Generell mit Ländern die es mit Menschenrechten nicht so genau nehmen. Oder in Ländern in denen ich extrem Angst hätte. Irak z.B Solche Sachen eher nicht.

    Total relaxen oder lieber Land und Leute kennen lernen?

    Definitiv Land und Leute kennen lernen. Darum geht es mir primär beim Reisen. Ein Strandurlaub ist für mich kein Urlaub. Jeden Tag auf Achse, möglichst jeden Tag etwas neues sehen. So fremd wie möglich. Einen gewissen Luxus am Abend möchte ich dann aber schon (4 Sterne halt ;)) Sollte die Reisezeit zukünftig mal wieder länger als 7 Tage andauern, wäre ein Relaxtag schon denkbar, aber auf keinen Fall länger 😉

    Ausländische Spezialitäten kennenlernen oder lieber heimische Kost?

    Auf jeden Fall ausländische Spezialitäten kennen lernen. Alles allerdings nicht 😉 Dinge von denen ich grob weiß, dass ich sie auch mag. Ein deutsches Restaurant würde ich allerdings meiden. Wobei ein MC/BK schon vorkommen kann, wenn die Tag zu lang wird um noch richtig Essen zu gehen.

    Welche Länder hast du schon kennengelernt?

    Hm. Ausser Kanaren und Balearen gab es ja bisher nur Portuagal (Madeira/Azoren) Italien, Österreich, und natürlich Deutschland. Von England hab ich ja nur London gesehen…

    Welche Städte hast du schon besucht?

    Viel zu wenige. In Holland hab ich so ziemlich alles durch, In Deutschland auch die meisten. In England nur London, in Italien nur die Gegend um Gardasee/Bibione. Da fehlt noch jede Menge…

    Dein schönstes Souvenir?

    Ich sage jetzt mal der Silberring am linken Ringfinger aus La Laguna auf Teneriffa 🙂

    Lieber Sommer- oder Winterurlaub?

    Sommerurlaub. Ganz klar. Der Erholungswert ist für mich deutlich höher. Beides ist ausserdem nur selten möglich. Winterurlaub ist einfach schweineteuer. Natürlich mag ich die Berge, gerade mit Schnee. Aber Winterurlaub ist auch immer eine finanziell ungünstige Zeit. Weihnachtsgeschenke, KFZ-Versicherung…. Lieber im Frühjahr eine kleine Städtereise und Sommerurlaub 😉

    Fühlst du dich fremd und unsicher in einem fremden Land?

    Nein, denn ich würde ja kein Land bereisen in dem ich mich unsicher fühle. Fremd ist für mich eher das Ziel. Genau das ist für mich ja das schöne am Reisen. Gut, Fremd vielleicht durch Anders ersetzen 😉 Wenn ich alles vor Ort gesehen habe ist das schon schade, am liebsten jeden Tag etwas neues 🙂

    Genierst du dich deine bescheidenen Sprachkenntnisse in deinem Urlaubsland anzuwenden?

    Die beschränken sich meist auf die einfachsten Wörter. Sonst am liebsten Englisch, und da hab ich NULL Berührungsängste.

    In welchem Urlaubsland hat es dir bis jetzt am besten gefallen?

    Portugal, bzw. Azoren und Teneriffa. Teneriffa weil es einfach so herrlich abwechslungsreich ist und die Azoren weil der Tourismus noch so in den Kinderschuhen steckt und das Klima dort einfach ein Traum ist.

    Magst Du Wohnmobile, Zelte oder andere Arten von Camping?

    Innerhalb Europas auf gar keinen Fall. Wenn Wohnmobil dann vielleicht in Kanada. Sagen wir mal ich könnte mich da evlt. überreden lassen. Tatsächlich wäre mir aber ein Motel lieber.

    Der Ast hat ja seine große Runde schon gedreht, wer möchte kann ihn gerne aufheben.

  • erlebtes

    Teetime

    So, der aktuelle Azoren-Urlaubsbericht liegt langsam in den letzten Zügen, der 6.Tag. Noch hält die Erholung übrigens prima nach, trotz des 5. Arbeitstages fühl ich mich noch absolut relaxt. Doch jetzt zurück auf die Azoren. Unser 6. Tag vor Ort war nicht unbedingt ein Sonnentag. Leichter Sprühregen und bewölkter Himmel. Das klingt jetzt wesentlich negativer als es eigentlich war.

    Ich meine wer eine komplett grüne Insel möchte, der muss der Insel ja auch die Bewässerung zu gestehen. Mir ist das jedenfalls wesentlich lieber als Wüstenlandschaft und 24/7 die Sonne auf die Birne geknallt zu bekommen.

    Jedenfalls passte der Tag perfekt um uns die Teefabrik Cha Gorreana anzusehen. Tee ? In Europa wird doch gar kein Tee angebaut ? Von wegen. Die Azoren waren laut Reiseführer bis zum zweiten Weltkrieg mit über 50 Teefabriken ein großer Teeexporteur. Leider kam der doofe 2. Weltkrieg dann dazwischen. Die Azoren vom Seeweg abgeschnitten, das konnte natürlich nicht gut gehen. 1 Teefabrik ist übrig geblieben, Cha Gorreana.

    Als Teetrinker war ich natürlich schon mehr als gespannt mir das ganze mal live anzusehen:

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    Natürlich hatte ich keinen hochmodernen, super sterilen Hightechindustriebetrieb erwartet. Eine Art lebendiges, tatsächlich produzierendes Museum hat mich dann aber mehr als angenehm überrascht:

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    Leider lassen sich die Geräusche und Bewegungen der Maschine nur schwer bis gar nicht auf Sensor bannen, live ein wirklich sehr intensives, schönes Erlebnis….

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    Handarbeit eben:

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    Bei der Führung wurde uns erzählt, eine der beiden Damen sitzt seit Ihrem 9 Lebensjahr an diesem Platz und packt den Tee in Teebeutel ab:

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    Probiert durfte natürlich auch werden:

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    Überall gab es schöne alte Dinge zu bestaunen 🙂

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    Nachdem wir etliche Packungen Tee gekauft hatten, mussten wir natürlich unbedingt einen Blick auf die Anbaufläche des Tees, gegenüber der Fabrik werfen:

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    Auf dem Weg nach Hause sind wir dann an der 2. Teefabrik der Insel Cha Porto Formoso vorbei gefahren und diese ebenfalls besichtigt. Anders als Cha Gorreana wurde diese aber wie alle anderen Fabriken ausser Cha Gorreana im 2. Weltkrieg geschlossen und in den 80er mit Hilfe einiger EU-Zuschüsse wieder eröffnet:

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    Eingekauft haben wir hier dann ebenfalls. Der Verköstigungsbereich war mehr als ansprechend.

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    Die Tischdeko natürlich stilecht eine Teefplanze:

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    Da es auf den Azoren eigentlich gar kein schlechtes Wetter gibt, hatten sich die Wolken und der Sprühlegen schon längst wieder verzogen 😉

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    Einige weitere Hinweise zum Tee auf den Azoren habe ich hier entdeckt.

    Weitere Bilder vom 6. Tag auf den Azoren gibt es natürlich ebenfalls als Flickr-Dia-Show:

    http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157621881622522/show/

    Oder als Einzelbilder:

    http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157621881622522/detail/

  • erlebtes,  sonstiges

    Volle Möhre !

    Ich muss gestehen, ich war schon nicht ganz unaufgeregt, Fotoshootings sind ja nicht gerade meine Spezialität. Noch dazu galt es bis zu 9 Personen gleichzeitig auf Sensor zu bannen. Doch wenn die Improtheater Gruppe Volle Möhre ! zum Fototermin geladen hat sind alle Zweifel völlig fehl am Platz.

    Des Fotografen Traum könnte man die 4 Damen und 5 Herren durchaus bezeichnen. Soviel Ausdruck, Mimik und schauspielerisches Talent vor der Linse geboten zu bekommen ist einfach ein wahre Freude.

    Ich hatte die 5D, das 24-70 2.8 L und das 70-200 2.8 L, und meine zwei Blitze, den 430 EX und 430 EZ und die 2 Trigger dabei. Die Belichtungssituation war nicht ganz ohne. Das ganze fand Outdoor in einem Garten unter einer Art Überdachung statt. Hintergrund ein schwarzer Stoff. Leider war das Dach nicht 100% sonnendicht und meine Erfahrungen in dem Bereich auch nicht gerade aussergewöhnlich hoch.

    Bei der Qualität der dargebotenen Performance von Volle Möhre spielte das aber eine untergeordnete Rolle, den wer überlegt bei solch großartigen Künstlern noch ob die Belichtung zu 100% in Ordnung ist ?

    Volle Möhre !

    Volle Möhre !

    Volle Möhre !

    Volle Möhre !

    Volle Möhre !

    Volle Möhre !

    Volle Möhre !

    Volle Möhre !

    Volle Möhre !

    Volle Möhre ! kann man übrigens auch haben. Egal ob für Betriebs- & Weihnachtsfeiern, auf Geburts- & Jubeltagen, auf Tief- & Hochzeiten oder gar abendfüllend auf einer Bühne nach Wahl. Die 3 Showkonzepte und jede Menge Infos rund um das Bühnenprogramm und die Gruppe selbst gibt es unter:

    http://www.volle-moehre.de/

    zu finden.

    Mir hast das Shooting mehr als Spaß gemacht und ich hoffe bald wieder einmal Gelegenheit zu bekommen Menschen in Szene setzen zu dürfen. Gelernt habe ich dabei natürlich auch eine Menge. Schön war es, verdammt schön 🙂

    Alle best of Fotos ( 56 Stück ) gibt es auch bei Flickr zu betrachten. Wahlweise wieder als Diashow:

    http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157621835153011/show/

    Oder als Einzelbilder:

    http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157621835153011/detail/

  • erlebtes

    Schwefelkochen auf den Azoren

    Nach einem gewohnt traumhaften Ausblick

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    ging es am Sonntag (in der Urlaubswoche auf den Azoren vor 2 Wochen) zu dem 3. bisher noch nicht besuchten Kratersee, Lago di Furnas. Dort angekommen gab es erneut Erdspalten mit Schwefel und Blubberwasser zu bestaunen:

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    Doch fast noch spannender als das sprudelnde Schwefelwasser waren die zahlreichen Schächte in denen die einheimischen Insulaner ihren Eintopf zum garen versenken ließen. Das ganze wurde von einer Art Aufsehen überwacht/verteilt. Das in den Schacht abgelassene Essen wurde dann mit einem Holzdeckel verschlossen und zusätzlich mit Erde eingegraben. Um Verwechslungen zu vermeiden wurde ein kleines Holzschild mit einer Nummer angebracht. Der Besitzer des Topfes bekam dann einen kleinen Zettel mit der selbigen Nummer:

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    Der Sonntag scheint wohl den Einheimischen vorbehalten zu sein. Neben dem Schacht-Feld gab es ein Restaurant, in dem offenbar in dem Schwefelschacht gegartes Essen serviert wird, allerdings hatte es geschlossen. Bei dem Andrang von einheimischen Essern auch kein Wunder, so ziemlich jeder der Schächte war befüllt, und ständig rückten neue Insulaner mit Töpfen an 🙂

    Nach dem Abstecher zum See ging es in den Kurort Furnas. Dort wieder jede Menge Schwefel und Blubberwasser 🙂

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    Die Säcke auf dem obigen Bild konnte ich zuerst nicht zuordnen, als dann ein Stück weiter der erste Stand mit Maiskolben auftauchte, ging mir ein Licht auf. Die frisch geernteten Maiskolben werden direkt mit den Transportsäcken in das heisse Schwefelwasser geworfen und nach der Garzeit gleich nebenan verkauft. Natürlich konnte ich nicht nein sagen. Der Preis von -,80 Cent zeigte mir wieder einmal, dass der Tourismus zum Glück noch nicht richtig auf der Insel angekommen ist. Der Mais schmeckte sehr, sehr lecker. Schwefel habe ich keinen herausgeschmeckt. Eine ganz leichte würzige Note:

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