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Schlosshotel
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alte Schachtel
Gut, der Titel ist bewusst provozierend gewählt. Richtig müsste es heissen: alte Kiste. Noch genauer, alte Krimskramskiste. Aktuell bastelt sich der Onkel Crosa nämlich einen Selbstauslöser für seine Canon, und hat auch alles fertig bis auf den blöden Klinkenstecker. Er hat nämlich nicht aufgepasst und einen 3,5 mm gekauft, tatsächlich braucht er aber einen 2,5mm. Aber darum geht es gerade überhaupt nicht. Nein, es geht wie eingangs erwähnt um die alte Schachtel.
Als ich heute so am basteln war, ist mir diese alte Kiste wieder mal unter die Finger gekommen:
Und als ich diese Kiste so ansehe, entdecke ich den Kellogs Smaks Aufkleber und sehe mir das Datum an. Puh, 1983 und dann passiert es. Der Raum beginnt sich zu drehen und ich scheine ihn zu verlassen. Ich befinde mich irgendwo in den frühen 80ern bei Conrad Elektronik und kaufe genau diese Schachtel. Dann verschwimmt alles, offenbar ist die Erinnerung etwas verblasst. Dann sehe ich mich wieder, mein Konfirmation, ich benutze genau diese Kiste, das vorderste Fach, da hatte ich das Haarbleichmittel angerührt, fand ich unheimlich schick damals, so einen blonden Streifen auf der linken und rechten Seite der Harre. Irgendwo gibt es wohl noch ein Foto meiner Konfirmation, da ist das deutlich zu sehen.
Es wird wieder kurz verschwommen. Ich sehe mein erstes Auto, der supergeile 316er BMW, der erste 3er BMW, den es gab, das Modell Haifischschnauze (Hach, den jetzt in gutem Zustand, das wäre was :)) und ich sehe mich am Autoradio rumwerkeln, die Kiste ist dabei. Ich sehe den 2er Golf, den 3er Golf, immer diese Kiste. Den Seat Leon hat sie nie gesehen, da war ab Werk was gutes eingebaut. Doch beim Smart, ja da kam die Kiste wieder aus dem Keller hervor. Diverse Computerumbauten hat sie natürlich auch mitgemacht, aber da gab es sehr viele.
Die Umgebung um mich wird wieder undeutlich und ich finde mich im Keller wieder wie ich die Kiste in der Hand halte und darüber nachdenke dass ich sie jetzt seit fast 25 Jahren habe und dafür hat sie sich verdammt gut gehalten.
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chemnitz
So, heut geht es wieder mal auf grosse Fahrt, Chemnitz ist das Reiseziel, und das ganze auch noch über Nacht. Um hier aber keine Spinnweben entstehen zu lassen gibt es heute Morgen einfach den Sonnenuntergang von gestern, den ich gerade noch so erwischt habe:
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Ubuntu, du bist klasse
Hach, ich bin immer wieder begeistert. Im Moment habe ich in meinem Arbeitsrechner 2 Festplatten. Platte 1 mit XP + Grub und Platte 2 mit Ubuntu. Jetzt ist Platte 1 zu klein, bzw einfach alt und lahm und eine neu muss her. Jetzt müsste ich unter Windows mir wieder ein Programm organisieren welches Platten klonen kann ohne sich dabei von einem Linux Grub aus der Tritt bringen zu lassen.
Brauch ich aber gar nicht. Die Ubuntu-Installations-cd läuft ja auch als Live-CD. Einfach davon gebootet und als Root in der Shell:
dd if=/dev/hda of=/dev/sde bs=256M
eingegeben und hab ich die Festplatte 1 auf die neue Festplatte 2, welche gerade über einen USB-Adatper angeschlossen war gespiegelt 😉
Woher ich als Linux-Noob sowas weiss ? Na einfach Tante Google gefragt 😉
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IPHONE Ersatz ?
So, seit gestern hab ich allerdings erstmal Testweise ein neues Spielzeug. Nach Comunicator und MDA Vario handelt es sich diesmal um den MDA touch, ein Windowsmobile 6 Smartphone mit neuartigem Bedienkonzept, also quasi mit Fingerbedienung. Ich muss sagen, das Teil sieht absolut klasse aus, und die Kompaktheit des Gerätes ist wirklich beeindruckend. Die Haptik ist klasse und wirkt sehr hochwertig. Einzig die vollwertige Tastatur des MDA Vario fehlt mir ein bisschen:
Das Teil ist gestern erst angekommen, vieles gilt es erst zu entdecken. Eine echte Bereicherung ist der Touch FLO:
„…ein besondere Funktion, mit Hilfe derer Sie das berührungsempfindliche Display des MDA Toch noch einfacher bedienen können. Mit Touch FLO können Sie Ihren Finger benutzen, um das Bild zu verschieben und zu scrollen..“ schreibt die Bedienungsanleitung.
Wird also der Finger ein Stück unterhalb des eigentlichen Displays angesetzt und nach oben „gescrollt“ blendet sich eine Fingergerechte Benutzeroberfläche über. Mit einer Fingerbewegung nach links oder rechts kann zwischen 3 Oberflächen gewählt werden. Die erste, die Telefonübersicht teilt den Bildschirm in 9 Quadrate die mit favorisierten Kontakten belegt werden kann. Unterhalb dieser 9 Quadrate befinden sich nochmals 4 Icons zur Steuerung der Telefonfunktionen und der obigen Favoriten.
Mit einem Fingerwisch nach Rechts öffnet sich die nächste Seite. Hier finden sich 3 grosse Icons: MUSIK, FOTOS, VIDEOS, auch schön mit dem Finger zu bedienen. Ein weiterer Fingerwisch nach rechts und die nächste Seite öffnet sich. Hier sind 6 ICONS zu finden: E-Mail, SMS/MMS, Web´n´walk, Datei-Explorer, Comm Manager und der Kalender. Ein weiterer Fingerwisch und es geht zurück in die Telefonübersicht.
1 GB Micro SD-Karte und Headset + ein kleine Tasche und ein Ersatzstift sind beigepackt. Bluetooth, W-LAN und Edge sind on Board, UMTS leider nicht. Dazu gibts noch eine 2MP Kamera, die mich wie in dieser Klasse üblich nicht vom Hocker haut.
Nach etwas Einarbeitungszeit kann man sich recht gut mit dem neuen Bedienkonzept anfreunden und den MDA touch sehr gut mit dem Finger bedienen. Alles scheint noch nicht 100% so zu klappen wie ich das gerne hätte, aber nach einem halben Tag rumspielen wäre das auch zu viel verlangt.
Ob es zum I-Phone-Killer reicht ? Mal sehen. Ich kann jedenfalls die Software zusätzlich installieren die ich brauche (soweit für WM6 verfügbar) was beim I-Phone zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nicht der Fall ist…
Weitere Bilder und einen Testbericht hab ich hier gefunden.



