Die Tim & Struppi Überraschung…

Posted on 10th November 2011 in erlebtes

Tim und Struppi

Gut, ich gehe mit. Ihr guckt ja auch öfter mal einen Film den ihr vorher nicht für gut haltet, bin halt jetzt ich mal damit an der Reihe.

Tim und Struppi stand auf dem Programm. Dir erste Trailer im TV wirkt irgendwie hölzern. Die Kritiken die ich überflogen hatten alles andere als einen positive Resonanz…

Und dann öffnete sich der Vorhang und der film begann: Gut, ich finde nach wie vor Tim etwas seltsam getroffen, und auch die ganze Figur hat etwas leicht hölzernes…. ABER…..

Sämtliche Kulissen, egal ob Tims Wohnung, der Trödelmarkt in den ersten Szenen, der abgewrakte Kutter… sensationell. Einfach wundervoll, detailverliebt, stimmig, teilweise einfach atemberaubend.

Besonders die Seeschlacht mit der alten Einhorn (genau DAS hatte ich bei dem grottenschlechten Karibikpiraten Teil4 vermisst) bot die sensationellsten “Kamerafahrten” die ich je gesehen habe…

Auch die Hafenkranschlacht am Ende des Films ein visueller Genuß…

Ein fantastischer Film mit viel Abenteuer, vielen tollen Schauplätzen, ein bisschen INDY, etwas Fluch der Karibik, eine Prise Abenteuer, ein Löffel voll Witz und ein wundervoller Film mit zwar gelegentlich leicht hölzernen Hauptfiguren der unterm Strich eben doch überzeugt.

Ich war wirklich froh dabei gewesen zu sein :)

[Bildquelle: http://www.flickr.com/photos/michael40001/ unter CC]

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3x zu Ende…

Posted on 5th Juni 2010 in erlebtes, movies/tv/musik

Das erste Ende war Flash Forward. Leider. Wirklich sehr, sehr schade. Ist absolut traurig, wenn eine Serie die von Anfang an auf mindestens 3 Staffeln angelegt ist schon nach der ersten Staffel vom Zeitlichen gesegnet wird.

Der Zuschauer ist leider ein oft nicht zu verstehendes Individuum. Noch ein Sitcom mehr ? Noch eine CIS-Serie ? Noch eine Hausfrauen Serie ? Ich verstehe es nicht. Andererseits, da hätten sich die Macher von Lost mal eine Scheibe abschneiden können. Lost hatte eine ganze Staffel Zeit alles zu Ende zu bringen, Flash Forward nur gute 2 Folgen. Und auch wenn es sehr traurig ist, eine meiner Lieblingsserien am Ende zu wissen, so war es doch ein grandioses Finale. Bleibt mir nur mich mit Californication zu vertrösten.

Das zweite Ende war gestenr Abend im Kino, das Ende der Millenium Triologie von Steeg Larson. Ich hatte nach dem 2. Teil schon so etwas wie ein Vorahnung, war doch Nummer zwei bei weitem nicht so genial wie der erste Teil. Genau diese Vorahnung sollte sich dann bewahrheiten. Schade eigentlich. Nein, sicher kein schlechter Film, doch der Aha Effekt von Teil 2 fehlte einfach. Auch das heftige Ende des zweiten Teils konnte das Finale nicht ganz topen. Sicher, die allerletzte Abrechnung am Ende hatte schon etwas, aber von Lisbet Salander hatte ich dann doch etwas mehr erwartet…

Vergebung

Und das 3. Ende ? Tja, das Ende meines Premiere Vertrages. Einer dieser günstigen Spezialverträge, die ich eigentlich nie auf SKY umstellen wollte. Doch nach dem Angebot im Briefkasten bin ich doch schwach geworden. Gibts jetzt eben Sky auch in HD :)

Kinotechnisch bin ich auch vertröstet, denn die Vorauschau auf INCEPTION:

*Kinlladerunterklapp* Kino genau so wie ich es will :mrgreen:

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best movie

Posted on 28th Dezember 2009 in movies/tv/musik

Die nächsten Tage werden wieder ganz schön anstregend. Wie jedes Jahr kurz vor dem Jahreswechsel werden überall Rückblicke am laufenden Band aufgeführt werden. der lauteste Furz 2009, die roteste Nase, wer das langweiligste Kleid trug. Die Liste lässt sich endlich ergänzen. Wenn ich mir jetzt Oliver Geissen dazu vorstelle wird mir jetzt schon schlecht …

Warum es hier trotzdem einen Rückblick gibt ist recht schnell erklärt. Die letzten Tage hatte ich endlich Zeit mich einer filmischen Perle zu widmen. Gut, ich hatte ja bis dahin nur vermutet, dass es sich um eine filmische Perle handeln könnte. Und als Weihnachten dann der Abspann des Films über den Bildschirm lief, ja da habe ich überlegt ob ich 2009 einen Vergleichbaren Film gesehen habe. Nach längerem Überlegen und blättern in der Rubrik movies/tv/musik hier im Blog ist mir erstmal aufgefallen, wie selten ich 2009 im Kino war. Gut, das Sky-Abo macht natürlich etwas Kino faul. Jedenfalls wurde mir nach dem Film bewusst, das ich gerade meinen persönlichen Lieblingsfilm 2009 gesehen hatte:

So eine Aussage ist natürlich immer stark subjektiv geprägt und als SF-Fan mag ich natürlich etwas vorbelastet sein. Peter Jackson ist ja ein großer Name, und nach Herr der Ringe und King Kong war ich schon sehr überrascht, wie das Thema, über welches ich zuerst in diesem Elektronikmarkt-Kino-Heftchen gelesen hatte tatsächlich umgesetzt wurde. Ob es nicht langsam mal Zeit wird zu erzählen um welchen Film es überhaupt geht ? Axo, ja, das wäre wohl angebracht:

District 9

„In Form eines Mockumentarys skizziert das grimmige Science-Fiction-Drama eine degenerierte Gesellschaft und verbindet seine dystopische Botschaft auf fesselnde Weise mit einem eindrücklichen, auf Realismus abzielenden “Look”.“

– Lexikon des internationalen Films[4]

„Gedreht im ‚Cloverfield‘-Augenzeugenstil und gespickt mit superben Computertricks wirkt das bizarre Flüchtlingsszenario in ‚District 9‘ völlig realistisch – sogar beim alienwaffenstarrenden Actionfinale. Fazit: Grandioser Mix aus Effekt-Kino und Apartheid-Parabel. Die Geburtsstunde eines Genre-Klassikers!“

– Cinema Online[5]

„Derartig aufregendes, überraschendes Kino gelingt nicht so oft. Eines, in dem Verfolgungsjagden gerade knapp genug, die Wendungen verblüffend, die Tode gerecht, die Allianzen unwahrscheinlich, die Schusswechsel zutiefst befriedigend und scheußliche Schaben wirklich rührend sind. Ein cineastischer Triumph bis zum allerletzten, merkwürdigen und traurigen Bild.“

– Cicero Online[6]


District 9 Trailer (HD) – Watch more top selected videos about: District_9, Science_fiction, William_Allen_Young, Jason_Cope, Sharlto_Copley, David_James, Mandla_Gaduka, Vanessa_Haywood, Neill_Blomkamp, TriStar_Pictures

Lust bekommen ? Unbedingt die englische Tonspur wählen ;)

[Foto unter CC von Wolf Gang

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Worlds greatest FX

Posted on 21st November 2009 in movies/tv/musik

Ich gestehe, all zu viel hatte ich nicht erwartet. Hätte die Kinocrew mich nicht gefragt, vermutlich wäre ich gestern Abend nicht in den Admiralfilmpalast gesaust. Überhaupt war ich 2009 extrem kinofaul.

Und als der Film dann auch begann seine die Spezialeffekte verbindenden Handlungsstränge aufzubauen hatte ich die Entscheidung auch schon fast bereut. Die erste halbe Stunde zog sich wie Kaugummi. Die einzelnen Protagonisten wussten (und das ja schon fast Roland-Emmerich-typisch nicht gerade zu fesseln. Der amerikanische Präsi wie immer der über-Patriot, und die Verzweiflung um die Spezialeffekte eine Story zu stricken bleibt stets erkennbar…

Doch als es dann zur Sache geht ( Bei dem Film dürfte ja jeder die Handlung im Vorfeld schon gelesen haben) bleibt einfach kein Auge trocken. Wirklich atemberaubend schrecklich schöne Bilder, wenn sich die Erde auftut und ganz Städte verschlingt.

Der Einsatz von CGI/FX/Computerhilfe wird ja leider sehr oft übertrieben. Das Ergebnis sind dann technisch perfekte Bilder, die aber so perfekt sind, dass sie einfach nicht wirklich überzeugen. Genau damit hatte ich auch gerechnet. Doch genau hier überraschte der Film mehr als positiv. Es sieht einfach unglaublich echt aus. Und zwar in einer Qualität die ich im Kino so noch nicht gesehen habe.

Und genau dieses unglaubliche Erlebnis, also dem Untergang dieses Planeten live mitzuwohnen funktioniert mit Sicherheit nur im Kino. Selbstverständlich lässt sich nur schwer ein Film drehen in dem die gesamt Menschheit bereits nach der Hälfte des Films vom Erdboden verschluckt wird. Und daher kommt der Film zur zweiten hälfte hin für Emmerich-Verhältnisse doch noch zu einer Art Handlung/Spannung.

Saß ich doch die ersten 45 Minuten noch im Kino mit dem Gedanken doch den Film einfach nur auf die Untergangsszenen zusammen zu fassen und den Rest einfach wegzuschneiden, so ist die Rettungsaktion für einen Teil der Menschheit in etwa auf Poseidon-Niveau.

Am Ende war ich doch froh im Kino gewesen zu sein. Und bei so mancher Untergangsszene einfach mit weit geöffnetem Mund und Augen auf die Leinwand gestarrt zu haben.

50mm2012

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Je älter desto besser

Posted on 23rd August 2009 in movies/tv/musik

Das mag wohl für so manchen Wein gelten. Ich jedoch, eher nicht der Weintrinker meine in dem Fall aber einen Schauspieler. Ich meine nicht irgendeinen Schauspieler, sondern einen der letzten ganz großen. Und wenn ich jetzt so überlege, dann glaube ich, gibt es keinen einzigen Film den ich von oder mit ihm gesehen habe der schlecht war.

Seinen letzten Film habe ich leider im Kino versäumt. Um so besser, dass GRAN TORINO gestern im Rahmen des SommerNachtFilmFestivals in Erlangen zu sehen war:

Gran Torino

Nach kleine Verbrechen der zweite Film den ich im Rahmen des Festivals gesehen habe, und ich muss sagen, mit Abstand einer der besten Filme die ich seit sehr langer Zeit im Kino gesehen habe. Sehr oft habe ich ja in letzter Zeit das Kino doch eher etwas enttäuschter verlassen. Nicht so gestern Abend.

Ich liebe Filme in denen Charakter einfühlsam und langsam gezeichnet werden, in denen das Einfühlen in die Stimmung un das Leben wichtiger ist als künstliche Spannungskurven oder wilde Actionsequenzen. Filme die eine oder sogar mehre Botschaften haben. Ein Film bei dem keiner Aufsteht bis der Nachspann abgelaufen ist. Ein Film mit einem Ende welches in Erinnerung bleibt. Ein Film der mich auch am nächsten Tag noch lange beschäftigt.

Ich mag hier nichts über die Handlung verraten, das lässt sich anderswo sicher besser erledigen. Eher einen Anschaubefehl erteilen.

10 von 10 Möglichen Punkten.

[Foto von MDH in Houston unter CC]