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Facing my life Beiträge

Zitat der Woche

Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, dass die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen. Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig wie die Art, wie wir gelebt haben. Denn letztlich sind wir alle nur sterblich.

[Jean-Luc Picard]

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Ahnungslosigkeit

Bereits vor einer Woche hat es sich irgendwie angekündigt. Die Grippe schön abgeklungen, endlich keine Rotzerei mehr, doch ich hab es irgendwie gespürt. Es kam ganz heimlich, von der linken Seite. Sonst schleicht es sich nicht so an, schlägt gleich mit aller Härt zu. Ich habe es auch erst ignoriert, ein bisschen auf die Antibiotikanachwirkungen geschoben. Es war ja noch erträglich, die schmerzen vorhanden aber nicht übermässig stark. Die Woche über ist es dann auf die andere Seite gewandert. Freitag Abend beim Chinamann ging es noch. Doch Samstag Morgen war es dann da, unverkennbar und somit auch nahezu unerträglich.

Von was der Mann da schwafelt ? Nix verstehen ? Genau das ist das Problem. Meinem Arzt geht es nämlich genauso. Ich versuche mal die Symphtome zu beschreiben:

Es fühlt sich an als hätte man geboxt und genau eins auf die 12 bekommen. Die Nase schwillt an, direkt der Nasenrücken und an den Nasenflügeln, links und rechts und das ganze ist sehr schmerzhaft, eben als hätte man geboxt. Ich habe das Problem seit meiner Nasenscheidewand-OP 2003. Es kommt ziemlich genau 1-2 Monate vor Weihnachten und war bis jetzt jedes Jahr da 🙁

Letztes Jahr vermutete ein anderer Arzt es könnten Schimmelpilzsporen sein. Doch der Arzt meines Vertrauens, der auch meine Nase operiert hat, der erste HNO Arzt dem ich wirklich vertraue kann mir versichern dass die Ursache keine Schimmelsporen sind. Die Nase ist „innerlich“ völlig gesund. Keine Entzündung, nix. Meine Nasenscheidewand sieht nach wie vor prima aus, kerzen-gerade.

Nicht falsch verstehen, die OP war ein super Erfolg, ich bekomme super gut Luft durch die Nase, seit dem ein völlig neues Lebensgefühl. Nur einmal im Jahr scheint irgendwas schief zu laufen. Leider hat er auch keine Erkläung. Die Behandlung ist recht simpel wenn auch unerfreulich: Schmerztabletten + Antibiotika. Einmal im Jahr das Zeug, nicht gerade optimal, aber vertretbar. Anders heute, ich hatte das Teufelszeug ja vor nicht mal 2 Wochen 😯

Das wird meinem Körper gar nicht gefallen… Na ja, wenigstens ist anschliessend wieder für ein Jahr ruhe. Ich werde jetzt mal Tante Google fragen, vielleicht gibt es ja irgendwo noch so eine arme Sau mit ähnlichen Problemen…

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Bildergeschichte

Dank Emsa-Nasenspray und Neuralgin sogar recht gut geschlafen heute Nacht und demenstprechend mit Elan und voller Tatendrang aus dem Bett gesprungen, kein Spur von Müdigkeit

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leider hatte die Wirkung der Neuralgin schon nachgelassen, und das Aufsetzten des Nasenfahrrades gestaltet sich recht schmerzhaft. Das beste Möglichkeit diesen Tag zu beginnen kann nur bei einem ausgewogenen Frühstück und der Sonntagszeitung sein, recht viel mehr Highlights scheint der Tag soweiso nicht für mich parat zu haben

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Frisch gestärkt war nach dem Blick aus dem Fenster (so eine warme Heizung ist echt was tolles, bei dem Schitwetter) lässt sämtliche Outdooraktivitätenträume wie ein Seifenplatze zerplatzen, wäre auch zu schön gewesen. Humor ist wenn man trotzdem lacht, also muss eben was anderes herhalten

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Noch schnell ein Offenblendentest (F 2.0 mit dem EF 35 2.0), völlig unbearbeitet

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positiver Nebeneffekt eines solchen Tages: Zeit für Harry Potter und das Sparschwein entgeht der Schlachtung

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Und als ich meinen Kopf gerade nach links Richtung Fenster drehe, sehe ich doch tatsächlich blauen Himmel. Mal sehen ob der Zustand länger als 5 Min so bleibt. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu letzt….

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Piano-Power

Neben ganz vielen verschiedenen Musikrichtungen die mich mein bisheriges Leben begleiten, war und ist „schwarze Musik“ immer ein fester Bestandteil. Mitte/Ende der 80er Jahre war Hipp-Hopp und Rap ja noch weit davon entfernt Kommerziell völlig ausgeschlachtet zu werden. Seit dieser Zeit ist es der wohl mit Abstand mein meistgehörteste Musikstil. (Mit Sachen wie Aggro-Berlin und anderen Möchtegern Gangster-Hosenscheisser hab ich allerdings überhaupt gar nix am Hut)

Ich liebe einfach die Kombination von Samples, Sprechgesang und eingehenden Rythmen. Die Halbwertzeit derartiger Musik mag begrenzt sein, schafft sie es aber doch immer wieder jede Menge Emotionen in mir auszulösen. Was ich ganz besonders liebe sind Klaviersamples. Auf der aktuellen Kanye West ist wieder so eine Perle zu finden.

Wer thematisch noch nicht abgeschreckt tapfer bis hierher gelesen hat, folgt sicherlich auch gerne diesem Link um vielleicht ebenfalls eine Gänsehaut zu bekommen, wenn er bereit ist sich fallen zu lassen, und den wundervollem Piano zu lauschen.

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