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Facing my life Posts

Resteverwertung Bayerischer Wald

So, heute morgen hab ich mich mal durch die restlichen Fotos vom Kurztrip gemacht. Ich konnte ziemlich deutlich feststellen wie sehr mich die Herbstfarben beeindruckt haben, mehr als die Hälfte der Fotos zeigten Blätter/Bäume in satten Herbstkleid.

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Eine Begegnung mit einer Herde Rehe hatte ich im Beitrag von Tierpark 1 noch unterschlagen, ich war nur etwas spät mit dem Kamerazücken, so sehr begeisterte mich die freie Tierhaltung, bis letztendlich die Canon dezent flüsterte *drück mich*:

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Am Montag, als den zweiten Tag (gut der Sonntag zählt eigentlich erst mit der Ankunft um halb 4 ;)) gab es nach dem ausgiebigen Ausflug (7km können sich ganz schön ziehen…) im Tierpark in Neuschönau, gleich noch einen weiteren Besuch, im Tierpark II, nähe Zwiesel, im Ludwigsthal beim Haus der Wildnis. Der Besuch sollte eine absolute Sonderstellung einnehmen, war es doch tatsächlich der erste Besuch in einem Tierpark ohne ein einziges Foto eines Tieres. Ja, richtig gelesen. Doch jetzt kommt das eigentlich interssante an der Tatsache, es war nämlich trotzdem beeindruckend, und wunderschön.

Hier wurde ebenfalls das Thema artgerechte Haltung gross geschrieben, und das bedeutet nun mal, die Tiere sitzen NICHT auf dem Präsentierteller. Riesige weitläufige, der natürlichen Umgebung angepasste Gehege, schade dass es so was so selten gibt. Nachdem es nur einheimische Tier gab, stelle man sich einfach vor, man nehme ein geeignetes, riesiges Gelände und baue einen Zaun darum. Anschliessend noch ein paar Wege. (keine Verkaufsstände, kein Kommerz) und das beste, das gesamte Gelände ist Naturschutzgebiet. Klasse Idee.

Das schier niemals endende Wolfsgehege kann von einem imposanten Aussichtsturm aus begutachtet werden. Aufgrund der Grösse des Areals aber keine Garantie auf Sichtkontakt. (Wir haben 2 Wölfe ganz kurz zu Gesicht bekommen, aber nicht vor die Kamera):

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Mir fällt es zum Teil immer sehr schwer eine Auswahl des geknipsten Materials zu treffen. Die Daten wollen schliesslich auch mindestens doppelt gespeichtert werden (eine Platte kann schnell mal kaputt gehen) Sicherlich landet deshalb auch die ein oder andere Perle im digitalen Lokus. Eines der Bilder die ich fast gelöscht hätte wurde 10 Minuten nach dem Hochladen bei Flickr gleich als Favorit eines Flickr-users ausgewählt, da bin ich ja froh dass ich es nicht gelöscht hatte:

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anders und dabei saugut

Seit ich denken kann, oder besser sagen wir mal, seit ich Musik höre war ich immer offen für neues. Natürlich gab es immer eine Hauptmusikrichtung der ich besonders angetan war. Die letzte für mich neue Musikrichtung war die Herr Axel-Musik. Jetzt hat meine bessere Hälfte eine wirklich unglaubliche CD gekauft.

Leslie Feist.

Mir fällt es nicht ganz leicht diese Art von Musik in eine bestimmte Kategorie unterzuordnen, oder gar sie zu vergleichen, ich glaube das würde der Künstlerin auch nicht ganz gerecht werden. Ich kann nur sagen, diese Art von Musik lässt meine Seele klingen. Es tut so gut neben diesem ganzen Schrott der Tag ein Tag aus durch Radio/TV-Musiksender rauf und runter gespielt wird auch mal richtige Musik zu hören.

Die CD lief im Bayerischen Wald Urlaub rauf und runter. Auch ein Qualitätsmerkmal für mich, meist ist es doch so, dass nur 2-3 Songs auf einer CD brauchbar sind. Als ich gerade auf der Suche nach Höhrproben war, ist die Dame in meiner persönlichen Bewunderung gleich noch mal eine Stufe nach oben gefallen, auf ihrer Webseite kann das aktuelle Album – The Reminder komplett angehört werden.

Wenn ich es geschafft habe Interesse zu wecken, bitte ich diesem Link zu folgen und oben rechts, in der Liederauswahl folgende Lieder in genau dieser Reihenfolge anzuhören. (Ein grosser Vorteil zu Youtube, keine visuelle Ablenkung stört den wahren Musikgenuss im Kopf)

1. I feel it all (hat mir als erstes am allerbesten gefallen)
2. My Moon, my man (hat unglaublich viel Energie, der Fuss geht sofort mit, wenn die Klampfe ensetzt –> Gänsehaut)
3. The Water (Augen zumachen und davontragen lassen)
4. Sealion (Powerpur, auch hier, gigantische Klampfe)
5. The limit to your Love (wenn das Piano einsetzt –> Gänsehaut, wundervolles Liebeslied)
5. 1234 (sehr schönes Lied, habe gerade gesehen, aktueller Song zum apple i-pod nano)
6. Honey Honey (anders, aber keinen Deut schlechter)
7. How my Heart behaves (sehr gefühlvolles, emotionales Duett)

So, jetzt losgehen, CD kaufen, MP3 -Player betanken, schönes Plätzchen suchen, genau die obige Reihenfolge als Playlist eingeben und davontragen lassen 😉

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Schon wieder neues Design ?

Nachdem ich urlaubsbedingt zu viel Zeit habe, habe ich heute beschlossen meine Sidebar auf Widgets um zustellen. Das alte Theme unterstützt diese leider nicht. Da ich immer wieder Probleme mit verschiedenen Features hatte, die einzelne Themes nicht unterstützt hatten, gibt es jetzt das Default-Theme.

Im Laufe der nächsten Tage wird das Design noch ein wenig verändert, gleich mal eine gute CSS-Übung für mich. Als Basis dient aber das Defaulttheme, da hier die grösstmögliche Kompatibiltät gewährleistet ist.

Wichtig ist ja der Inhalt, nicht die Verpackung 🙂

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unter Wölfen

Der Montag begann perfekt. Gut ausgeschlafen, die Nacht zuvor dieser wundervolle Sonnenuntergang, erwartete uns ein traumhaftes Frühstück und gleich im Anschluss ging es in den Nationalpark Bayerischer Wald, zum Tier-Freigelände I bei Neuschönau Die erste positive Überraschung gab es beim Eingang: der Tierpark ist kostenlos. Einzig alleine die Parkgebühren sind zu entrichten.

Im Laufe der letzten Jahre hab ich so manchen Tierpark besucht, aber einen derart Artgerechten habe ich bislang noch nicht gesehen. Für den „Fastfood-Fotografen“ ist das ganze natürlich eine Enttäuschung. Nix mit hinstellen, Foto machen und zum nächsten Gehege. Die einzelnen Bereiche sind wirklich Artgerecht und dementsprechend grosszügig angelegt.

Am ersten Stop, dem Wiesengehege kam ich quasi schnell zum „Schuss“, die Herde stand in Sichtweite (zumindest wenn man ein 300mm Tele sein eigen nennt ;))

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Am nächsten Stop, dem Luchsgelände sah die Sache schon ganz anders aus. Eine riesige steile Felslandschaft, kräftig eingewachsen mit unzähligen Verstecken bot sich uns dar. Natürlich stellt sich im ersten Augenblick so ein kleines „Schade, kein Luchs zu sehen“-Gefühl ein. Doch das dauert nur sehr kurz, schliesslich geht es ja darum dass sich der Luchs auch wohl fühlt, und nicht dass ich schnell ein Foto schiessen kann.

Sehr interessant der Naturfotograf mit der 600mm (geschätzt) NIKON-Tüte und dem grössten und ausgeklügelsten Stativ das ich je gesehen habe. Das ganze erinnerte ich ein bisschen an Angeln. Stundenlang rumstehen und hoffe zum Schuss zu kommen. Ich war trotzdem begeistert, auch wenn ich erst mal keinen Luchs vors Tele bekommen hatte.

Nach einem kleinen Anstieg kamen wir zu einem 2. Aussichtsplatz, der den Luchsbereich von oben einblicken lies. Hier stand dann die Canon Fraktion, mit einem, ich glaube ef 400 F2.8 LIS und einer EOS 1D Mark III:

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Ok, Neid ist keine so tolle Eigenschaft, aber ich war verdammt neidisch, ich kann allerdings gar nicht sagen auf was ich mehr neidisch war, die Kamera oder das Objektiv ^^ Der erfahrenere Fotograf hatte den Luchs dann auch schon ausgemacht, aufstehen wollte er allerdings nicht. Ich hab dann trotzdem mal draufgehalten, schon alleine um mich an das tolle Gehege zu erinnern:

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Der Herr Canon hat dann seine UMTS Karte an sein Sony-Notebook gesteckt und ein wenig gesurft. Wir sind dann mal weiter zum Wolfsgehege. Dort angekommen standon schon die nächsten Canonen im Anschlag:

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Und dann hatten wir einfach riesen Glück, auf dem Wolfsgehege, das in der Relation zum Luchsgehege sogar noch ein Stück ausladender bemessen war, tat sich was. Ein 4×4 Pickup fuhr rückwärts an einen grossen Felsen und klatschte mal lässig 40 Kg rohes Fleisch hin. Natürlich dauerte es nicht lange und die ersten hungrigen Wölfe kamen zur futtern:

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Sehr interessant war das unterschiedliche Fressverhalten. Ein Alphatier lies sich nicht ausmachen, ich bin deshalb von unterschiedlichen, willkürlichen Fütterungszeiten ausgegangen. Die rangniedrigen Tiere hatten demonstrativ ihren Schanz komplett zwischen den Hinterläufen eingeklemmt um ihre Unterwürfigkeit zu zeigen.

Die Lichtverhältnisse waren sehr schwierig, die Anlage lag fast komplett im Schatten. Sehr beeindruckend auch das Dauerauslösegeräusch der Profikams um mich herum, das ganze erinnerte etwas an diverse Schnellfeuergewehre.

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Sehr praktisch fand ich auch den „Lastenhund“ der für den Getränketransport zuständig war:

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Das wundervolle Farbenspiel der zahlreichen Laubbäume hat mich erneut verzaubert und dem entsprechend oft clickte auch der Auslöser:

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