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Beyond

Beyond

Was soll ich sagen ? Kaum ist der Herr JJ nur noch Producer schon kommt ein guter Film raus 🙂

Doch, ich war begeistert. Wirklich visuell mehr als überzeugend. Anders als die ersten beiden Teile hat mich der Film von der ersten bis zur letzten Minute abgeholt, mitgenommen und gut unterhalten.

Gerade im ersten Drittel des Films sieht der „neue“ Kirk dem „alten“ wirklich ähnlich. (Und das macht nicht nur der Seitenscheitel). Gut, die Motorradszene war etwas zu lange (ähnlich Podracer in Episode I) aber die musikalische Untermalung im „Finale“ ist einfach GROSSARTIG !

Vielleicht ist alles auch eine Frage der Erwartungshaltung. Meine wurde jedoch übertroffen und ich kann es gar nicht abwarten den Film nochmal im Streaming und/oder Blueray zu sehen. Absolutes Highlight war auf jeden Fall Jaylah.

4s Kommentare

  1. Uh… also ich habe das Problem, dass ich Into Darkness erst die Woche vorher gesehen hatte. Und der ist mal wirklich um Längen besser.
    Beyond ist gutes Popcorn-Kino, ein guter Actionfilm, eher ein schlechter Sci-Fi Film (das hat Star Trek irgendwie verloren… früher konnte man bedenkenlos behaupten „Star Trek ist Science-Fiction in Reinkultur“, was es heute nicht mehr ist), aber mehr ist er irgendwie auch nicht.

    !!! ICH GLAUBE AB HIER LÄUFT MAN GEFAHR SPOILERN ZU BEGEGNEN !!!

    – Die Action wirkt teilweise stark aufgesetzt
    – Was macht ein Motorrad (Motor, Gummireifen, Benzinbetrieben, etc.) auf einem Raumschiff?
    – Der versuchte Charakteraufbau und -weiterentwicklung (darauf werden immerhin 5min aufgewendet) wird innerhalb von zwei Sätzen am Ende zu Nichte gemacht.
    – Ich sage mal nur: Eine zwei Meter, zentrale Einstiegsluke („Ich habe schon Wompratten gesehen, die nicht größer waren“), die auch von Bespin stammen könnte
    – In einer zentralgesteuerten Welt gibt es noch immer Hebel, die von Hand gedreht werden müssen?
    – Bei Star Trek ist das Beamen keine Lösung mehr?!
    – Der Bösewicht ist mal wirklich blass im Gegensatz zu Khan. Der grobe Haudrauf-Krieger, der nur die Föderation zerstören will. Und in einer Minute wird sein Hintergrund erklärt.
    – Der Film hat Null Twist / Handlungswendung
    – Der Film hat 100 Minuten lang überhaupt keine Handlung
    – Ich bin nicht vor Spannung mitgerissen worden oder überhaupt von etwas überrascht worden
    – Es gibt keine cleveren Tricks (siehe Kapsel-Trick in Into Darkness)
    – Was zum Teufel hat es mit der Schwerkraftanomalie in York Town auf sich? Der Kern ist das Lüftungssystem einer künstlichen Stadt und hat nichts, aber auch gar nichts mit einer veränderten Schwerkraft zu tun… da sind wir wieder bei „Die Action wirkt einfach nur aufgesetzt“. Ganz nach dem Motto „Was wären denn coole Szenen? Die machen wir dann auf jeden Fall. Erklären können wir sie dann schon noch irgendwie“
    – Da kommen wir gleich zur coolsten, aber auch schwachsinnigsten Szene (ACHTUNG SPOILER!!!): Die Beasty Boys legen den Schwarm larm. Man sendet Musik über eine bestimmte Frequenz und löst damit eine Kettenreaktion aus, die dann die Raumschiffe explodieren lässt?! WTF?!
    Ganz ehrlich: Geile Mugge, beeindruckende Bilder, aber durch und durch totaler Schwachsinn.

    Ich glaube ich muss an der Stelle aufhören.

    Aber gerade im Vergleich zum 1. (Reboot) Star Trek und zu Into Darkness ist dieser Beyond einfach nur schwach. Der erste ist die Origins-Geschichte. Der zweite ist ein wirklich guter Film mit klasse Story, super Bösewicht und wenigstens einem Handlungsbogen. Und der dritte Film… ist Actionkino wie es auch ein Transformersfilm hätte machen können.

  2. PS: Was hat JJ denn falsch gemacht?
    Ich höre von jedem, dass er nur schlechte Filme macht.
    Aber ich habe davon wohl noch keinen gesehen 😉
    Star Trek habe ich hier gerade beleuchtet.
    Von Star Wars Episode VII bin ich voll überzeugt.

    Kann mir jemand sagen, was er denn so genau versaut hat?

    PPS: Wackelkamera!!! Man sitzt da und sobald es Action gibt, sieht man nichts mehr.
    Man hört in einem Faustkampf etwas knacken, weiß aber nicht, was es war, weil man vor Unschärfe und Nahaufnahmen und 4 Schnitten die Sekunde einfach nichts erkennt.
    Ein Kinofilm ist irgendwie nutzlos, wenn ich die komplette Szene erst Zuhause auf einem Fernseher halbwegs komplett erfassen kann.

  3. Versaut ? Er hat das Ende von Lost versaut. EP VII hatte für mich kein Star Wars flair. Keine Magie. Nur eine Ansammlung von bekanntem in neuem Gewand. Keine Inovation.

    Der Mann kann tolle Effekte zaubern, spannende Kameraeinstellungen, tolle Sets. Aber keinen MICH ansprechenden Film. Keine GESAMT-Kunstwerk. Aber vielleicht liegt es auch an mir (Auslaufmodell ?)

    Es scheint jedenfalls entweder sehr gut oder gar nicht zu gefallen.

    Ob die Handlung in einem Film logisch/realistisch/gut/schlecht ist spielt für mich eher eine sekundäre Rolle. Der Film muss mich mitnehmen/entführen/Visuell stimmig wirken. Ich darf nie das Gefühl haben es zieht sich. Ich muss staunen und das Gefühl haben „Dafür ist Kino gemacht“.

    Ich konnte mit dem Schurken gut leben, vor allem nach dem die „Herkunft“ geklärt war. Es muss ja nicht immer der Intergalaktische Superopermufti sein.

    Vielleicht war auch meine Erwartungshaltung nicht so groß ? Vielleicht weil ich keinen klassischen Star Trek Film erwartet hatte ? Ich kann es nicht sagen. Ich fühlte mich gut unterhalten, sehr gut sogar. Und noch dazu von einem „Weltraum-Film“.

    Die Motorradszenen war allerdigns wirklich nervig. Zumindest der Verbrennungsmotor wirkte doch sehr unpassend. Warum nicht ein „schwebendes“ oder zumindest ein elektrisches Gefährt wäre viel passender gewesen.

    und dann die blöde Brille und die schlechten Studioaufnahmen. Ne, des war nix.

    Die Szenen auf der Station fand ich überragend, einfach weil es visuelle sensationell umgesetzt war. Da war mit Logik und Physik völlig egal.

    Ich bin aber denoch sehr gespannt wie der Film generell ankommt….

  4. Bei mir ist es mittlerweile leider so, dass ich zu viele Filme sehe / gesehen habe, als dass mich die „Blockbuster“ bzw. die „eher anspruchloseren Popcorn-Filme“ nicht mehr so packen. Zudem ist eben die Wahrnehmung geschärfter und viele Dinge fallen eben auf, die früher einfach in der „Berieselung“ untergegangen waren und unbemerkt blieben.
    Transformers 2 bis aktuell habe ich z.B. gar nicht erst angeschaut, weil der erste schon einen „reinen Actionfilm“ mit zwei Minuten Anfangshandlung und dann nur noch Michael Boom-Bay abgegeben hat.
    Aber wenn ich eh schon Fan der Reihe oder des Themas bin, dann sehe ich da auch gerne drüber hinweg.
    Turtles 2 oder Suicide Squad wird mich sicherlich wieder so begeistern, dass ich die Punkte oben dann wohl eher nicht anmarkern oder einfach runterspielen werde 😀

    Und letztendlich sind es halt doch nur Filme.
    Aber 13,50EUR im Kino ausgeben ist halt auch wieder ein anderer Diskussionspunkt.

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