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Episch

Seit ich Papa geworden bin hat Kino für mich eine andere Bedeutung bekommen. Früher konnte ich ins Kino gehen wann ich wollte. Heute ist das nicht mehr ganz so einfach. Entweder bleibt einer zu Hause oder ein Babysitter muss gefunden werden.

Das schränkt die Häufigkeit der Kinobesuche einfach deutlich ein. Schlimm ist das dank Sky, Amazon-Prime und Netflix nicht. Es sorgt eher für eine genauere Selektion bei der Filmauswahl.

Mein letzter Film, Guardians of the Galaxy war ein absoluter Erfolg, also für mich eine sehr gute Wahl.

Gestern hatte ich Interstellar ausgewählt. Ich sollte wieder richtig liegen 🙂

Für mich hat alles gestimmt. Mit Gut 3 Stunden genug Zeit eine Geschichte zu erzählen. Kein übertriebene und unnötige Aktion nur um den Film vorwärts zu treiben. Atemberaubende Aufnahmen von fernen Welten. Eine wirklich epische Story und soweit das mein Verständnis zulässt, realistische physikalische Gegebenheiten.

Der Film spielt in einer nahen Zukunft, was die „Glaubhaftigkeit“ nicht ganz so abstrakt wie in manch anderem SF-Film macht. Über die Handlung will ich hier nichts verraten, denn so wirkt der Film einfach am besten.

Bild und Musik sind wirklich sehr gut aufeinander abgestimmt, der Herr Zimmer hat wieder einen Dob-Job gemacht. Stellenweise erinnern die Bilder stark an 2001 was offenbar auch gewollt ist.

Für mich hebt sich der Film sehr positiv vom Hollywood-Einheitsbrei ab.

Ich bin froh für mich wieder die richtige Filmperle ausgewählt zu haben.

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