Klingt doch mal Besser als Azoren Tag3
Unsere Tour am 3. Tag führte zu einer ehemaligen Mineralwasserabfüllanlage die leider vor etlichen Jahren einem Erdrutsch zum Opfer fiel. ( Agua Mineral Carbo-Gasosa das Lombadas sagt der Reiseführer )Lombadas nennt sich der Ort. Die Anfahrt war teilweise recht abenteuerlich. Die Reste der Mineralwasserfabrik gibt es noch zu bestaunen:

Links und rechts der Ruine gibt es zwei Flüsse, der eine sehr Eisenhaltig, daher auch das eher rote Flußbett, und einen weiteren, “normalen”:


Unmittelbar hinter der Ruine fliessen beide zusammen. Voller Tatendrang nahmen wir uns den “nicht-Eisen-haltigen” vor:


Leider gab es irgendwann keinen richtigen Weg mehr und daher beschlossen wir den noch jungen Tag anders zu nutzen. Ich war schon mehr als gespannt auf die heissen Schwefelquellen, und nach einer weiterhin interessanten Autofahrt kamen wir bei Caldeira Velha an:

Je weiter wir um die Ecke kamen, umso mehr Schwefelgeruch lag mir in der Nase. Die erste unterirdische Quelle hatte auch schon eine ganz unnatürliche Farbe:

Und dann war es soweit Und ich hatte meine erste Blubberpfütze, und es roch als hätte Der Teufel persönlich Schluckauf. Schwefelgeruch bis zum Abwinken:


Für mich eine der interessantesten Erfahrungen in diesem Urlaub, die Einzigartigkeit der Natur so imposant zu geniessen, als wäre ich in einem Film. Die Reise zum Mittelpunkt der Erde zum Beispiel.
Um die Ecke dann die Touristenattraktion. Im Vergleich zu den Canaren aber trotzdem eher spärlich besucht:

Mich erstaunte die gewaltige Fauna und Flora, hätte ich doch eher gedacht der Schwefelanteil im Wasser wäre nicht gerade Wachstumsbelebend:


Nach ein paar schönen Ausblickspunkten

führte uns unser Weg aber weiter zum Lagoa do Fogo:

Am Auto wurde dann kurz auf Wanderstiefel gewechselt und es ging einen nicht unsteilen kleinen Weg hinunter zum See:




Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal eine so angenehme Ruhe verspürt habe. Als würde an diesem See die Zeit stehen bleiben. Genau so sieht Erholung aus


In den guten 2 Stunden unten am See haben wir 4 Menschen getroffen, an einer der Attraktionen auf der Insel. Einfach schön…
Der Aufstieg zurück zum Auto hatte es dann in sich, aber kein Wenn ohne Aber

Ein paar Hundert Meter um die Ecke gab es dann noch einen sehenswerten Blick über den See:




Am Aussichtspunktparkplatz bekamen wir dann auch noch Gesellschaft. Lange genug um vom 24-70 auf das 70-200 zu wechseln:


Natürlich ist es unmöglich alle Bilder des 3. Tages in diesen Beitrag zu packen. Daher gibt es für interessierte die Möglichkeit alle 111 Fotos als Flickr-Dia-Show zu betrachten:
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157621824975642/show/
Alternativ natürlich auch das Flickr-Album zum Bilder anclicken:
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157621824975642/detail/