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Wassermädchen vers. Crank

So, dieses Wochenende gab es mal wieder DVD-Kost aus der Videotheke. 2 Filme wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Das Mädchen aus dem Wasser und Crank.

Ich würde den ersten der beiden Filme als Fantasy-Märchen ohne Fantasy bezeichnen. Ich hatte den Film im Kino versäumt, und auch schon fast wieder vergessen. Hätte SevenSpiders nicht vorgestern auf ICQ davon erzählt, hätte ich den Film wohl irgendwann auf Premiere gesehen. Ich muss sagen, ich war mehr als gespannt, Filme von M. Night Shyamalan haben ja doch meist einen sehr interessanten Wendepunkt (Six Sense z.B.) Nachdem ich so gar nix über den Film wusste war ich so herrlich unvoreingenommen.

Was soll ich sagen, der Film war gut, aber hat mich nicht vom Hocker gehauen. Ein Fantasy Märchen das so ganz ohne das typische Fantasy Umfeld auskommt. Die gesamte Handlung spielt in einem großen Motel rund um einen Swimmingpool. Wer mit Fantasy und Märchen nix am Hut hat, macht lieber einen großen Bogen um den Film. Was mich etwas enttäuscht hat, war der Aha effekt wie ich es von früheren Filmen des Herrn Shyamalan gewöhnt war. Die Idee eine Fantasystory in einem Motel spielen zu lassen hat etwas, aber der letzte Funken Begeisterung wollte bei mir einfach nicht aufkommen. Ich gebe dem Film mal 6 von 10 Punkten.

Und dann war da noch Crank. Hehe. Ein Film den Mann und ich schreibe das jetzt ganz bewusst mit 2x „n“ unbedingt gesehen haben muss. Mein erster Eindruck: Tarantino auf speed. Der Film ist wirklich Krank, aber auch erfrischend anders. Unser Held (kann man hier von Held sprechen ?) erwacht und stellt fest dass er gewaltig geleimt wurde. Er wurde böse vergiftet und die einzige Möglichkeit zu überleben ist Adrenalin pur, welches dem Vergiftungsprozess entgegenwirkt. Und genau davon lebt der Film, von der Hatz nach Adrenalin des für diesen Film genial besetzten Jason Statham der jedem aus Transporter bekannt sein dürfte.

Der Film ist sicher nichts für zart besaitete Filmfreunde, hier spritzt schon mal Blut, oder es wird eine Hand abgehackt. Trotzdem handelt es sich hier um eine echte Genre Perle. Ich gebe dem Film 9 von 10 Punkten und das Urteil absolut sehenswert 🙂

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4 Comments

  1. Ah Mist, ich hatte „Crank“ am Samstag in der Videothek in der Hand, habe mich dann doch für „Fluch der Karikbik 2“ entschieden. Das war ein großer Fehler, wie sich nach sichten von „Fluch der Karibik 2“ herausstellte. Und jetzt hier die Begeisterung von / über „Crank“ zu lesen macht es auch nicht leichter.

  2. Na dann hol ihn dir nächsten Samstag 🙂 Bin gespannt auf deine Meinung …

  3. Also bei „Lady in the Water“ stimme ich dir zu. Nett, aber nichts besonderes. Ein bißchen schade fand ich es, wie die Hintergrund-Geschichte so „herbeigeredet“ wurde. Ein Stoff basierend auf einer realen Legende wäre da interessanter.

    Bei „Crank“ kann ich mich leider nicht anschließen. Diese zappelige Videoclip-Ästhetik hat mich schon von der ersten Sekunde an genervt. Hoffentlich wird das nicht das MTV-Kino der Zukunft, um den Cracksüchtigen Kiddies einen gefallen zu tun (wobei ich natürlich nicht sagen möchte, das jeder, dem „Crank“ gefiel, in diese Kategorie fällt 🙂 )

  4. Gut, für die anfängliche Videoclip-Ästhetik hab ich auch 5 Minuten gebraucht, aber das Tempo und der eigene Stil des Films hat mich dann völlig mitgerissen. Ich fand es aber eher nicht MTV-Style. Normal ist diese Art von Film auch nicht unbedingt meine bevorzugte Richtung, diesen jedoch fand ich einzigartig.

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