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Der Wetterknilch

Weatherman
Ich sehe mir gerne Filme. Egal ob im Kino, auf DVD oder auf Premiere. Ich habe dabei kein bestimmtes Lieblingsgenre. Tendenziell überzeugen mich große Hollywood Blockbuster aber eher weniger. Selbstverständlich gibt es da natürlich Ausnahmen. Ab und an (leider viel zu selten) erwische ich dann eine wahre Perle. Meist handelt es sich dann um Filme die irgendwie etwas anders sind als der Mainstream. Gestern war es endlich wieder mal so weit: Weatherman hatte den Weg vom Videotheque regal in mein Wohnzimmer gefunden. Schon nach wenigen Minuten spürte ich dieses ganz besondere Kribbeln, das sich bei bestimmten Filmen bei mir einstellt.

Weatherman kommt ohne große Specialeffekts aus, Weatherman kommt ohne große Story aus, der Film lebt von den Einblicken in das Leben des Wetterfrosches David Spritz (Herrvorragend Dargestellt von Nicolas Cage) Es sind die kleinen Dramen in seinem Leben in denen sich der Zuschauer so treffend wieder finden kann. Beruflich ist er sehr erfolgreich, doch trotz immer lächelnden Wettervortragens hat unser Held eher weniger zu lachen. Die Ehe ging den Bach herunter, sein Sohn muss zum Drogenberater, seine Tochter leidet unter Übergewicht und und wird deshalb gehänselt.

Es fällt ihm nicht leicht privat aus dem Schatten seines überaus erfolgreichen Schriftstellers und Vaters (Michael Caine) zu treten.

Schwer beeindruckt hat mich auch die visuelle Umsetzung des Films. Szenen des Hautpdarstellers in weichen Grautönen gehalten, vermag der Zuschauer die Stimmung des Protagonisten sehr gut nachvollziehen. Ein wirklich besonderer Film sehr Lebensnah.

10 von 10 möglichen Punkten.

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