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Rotterdam

Naiv wie ich nun mal bin dachte ich mir mal, fährste an den größten Hafen der Welt und parkst du direkt im Zentrum, machst paar Photos und gut ist es. Lol. Das wurde natürlich nix. Als ich das erste Schild Hafen: 1000 – 9900 gelesen hatte dachte ich mir schon sowas.

Kurz vor dem Ende der Rundfahrt, so bei Hafen nur 7800 in etwa haben wir eigentlich mehr durch Zufall eine wirklich schnuckelige Badebucht entdeckt. Das ganze wirkte fast etwas unwirklich. Auf der einen Seite Öltanks und industrielle Hafenanlagen, links davon ein wirklich traumhafter Strand.
Dünen
Kurz vor dem Ende der Rundfahrt, so bei Hafen 8800 in etwa, hab ich nochmal an einem Parkplatz angehalten. Ein kleines Stück die Dünen hoch und dort gab es dann wirklich etwas zu sehen:

Ein dezentes kleines Frachschiff
Frachter

Wie sollte es auch anders sein, bei soviel Seeluft, mein Magen meldete ich mit lautem Knurren. Also rein nach Rotterdam. Überall Parkplätze. ABER: Leider auch überall dieses seltsame Kartenparksystem. Leider hatten wir keine dieser sagenumworbenen Chipknip-Karten. Wie es der Zufall so will, rechter Hand eine Fahrradstreife. Das Geheimnis der Parkkarten war schnell gelüftet. Für 20,- EUR eine Parkkarte kaufen und dann in den Automaten, die gewünschte Parkdauer angeben und das ganze wird dann abgebucht.
Chipknip

Frisch gestärkt ging es dann direkt auf den Euromast-Turm. Ziemlich überwältigende Aussicht von da oben. Direkt oben angekommen gibt es noch die Möglichkeit über eine etwas luftige Wendeltreppe ein paar Meter weiter noch oben zu bekommen. Ich muss zugeben, nachdem ich alles andere als schwindelfrei bin, für mich eine echte Herausforderung.
Euromast

Als Abschluß ging es dann noch kurz nach Leiden, Donnerstags haben die Läden hier bis 21.00 Uhr geöffnet. Ein wirklich netter Ort, ein wenig wie klein Amsterdam. (Wobei KLEIN nicht wirklich passend ist)
Leiden

Natürlich gab es noch tausend andere Dinge die heute passiert sind, (genauso wie die Tage zuvor) doch ich bin ziemlich geschafft und W-Lan ist hier nicht richtig günstig 😉

4 Comments

  1. Schöne Fotos, da kriegt man ja richtig Fernweh…

    Und danke für die Aufnahme in deine Blogroll. ^^

    -Jeremy

  2. 😉 Ja, aber leider schon wieder fast Zuende. Morgen gehts wieder Richtung Deutschland

  3. […] Doch jetzt erst Recht. Reifen montiert und los ging es. Zuerst am Rhein-Main-Donau-Kanal Richtung Eibacher Schleuse: Spätestens jetzt war ich froh den Atacken des Herrn Murphy widerstanden zu haben, denn das Wetter war wirklich perfekt um durch die Gegend zu radeln. Am Nürnberger Hafen ging es dann nach einem kurzen Stück Asphalt auf den “alten Kanal” (Ludwig-Main-Donau-Kanal) von dort aus dann nach Gibitzenhof. Das nächste Stück führte dann quer durch Schweinau bis zum neuen Kanal. Genau dazwischen, auf dem Gelände des ehemaligen Herkuleswerkes hat vor einem guten Jahr ein Mr. Wash eröffnet. Vor der Monsterwaschanlage ist ein Grünstreifen mit einem Brunnen. Na ja, besser gesagt mehrerer Wasserfonänen. Genau eine dieser Wasserfontänen hatte es mir dann angetan: Nach wenigen Kilometern gab es an der nächsten Schleuse (Schleuse Nürnberg) den “Wasseraufzug” in Aktion zu erleben. Nach den Eindrücken in Rotterdam ein ziemlich kleines Tankschiff, für Nürnberger Verhältnisse aber ein eher sehr großes Schiff, links und rechts der Schleuse wirklich nur ein paar Handbreit Wasser. Nachdem dann doch die ein oder andere Kalorie verbrannt wurde, konnte ich nicht widerstehen und radelte kurzerhand direkt in die Pizzeria. Eine kleine Calzone und ein kleiner italienischer Salat musst schon “drinn sein”. […]

  4. […] Bildern überfrachten. Ein paar weitere warten also noch auf Veröffentlichung. Nachdem ich vor einigen Jahren in Rotterdam war, wirkt der Nürnberger Hafen inzwischen eher lächerlich winzig auf mich, aber hier im […]

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