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Warum Dr.Oetker Dr.Oetker heißt

Es gibt Dinge die einen fast das ganze Leben begleiten. Man begegnet ihnen immer wieder. Man kauft sie, man benutzt sie. Sie sehen irgendwie immer noch fast genauso aus als an dem Tag als man sie das erste Mal benutzt hat. Man begegnet ihnen im Supermarkt, in Werbeanzeigen in Zeitschriften, ja sogar in der Glotze.

Doch man macht sich selten so richtig Gedanken. Im Fall von Dr. Oetker gibt es inzwischen sogar kultige T-Shirts. Doch warum diese Firma sich so nennt, oder was der Frauenkopf im Firmenlogo zu bedeuten hat, das sind Fragen die ich mir noch nie gestellt habe.

Jetzt sitz ich also gemütlich am Balkon und blättere in einer Zeitschrift und stolpere über einen Artikel über Dr.Oetker. Und was lese ich da ?

1898 hat ein Apotheker aus Bielefeld etwas zusammengemischt. Genauer gesagt hat er Natriumhydrogencarbonat, Monocalciumorthphosphat und Kaliumchlorid vermengt und damit Eine echte Erleichterung für die Hausfrau des Jahre 1898 geschaffen. Sein Produkt BACKIN

bakin

hatte immense Vorteile gegenüber andern Triebmittel zum Lockern von Teigen, die schnell verdarben und von daher nicht gelagert werden konnte. Nebenbei hat der gute Mann auch mit seinem Produktnamen Backin den ersten Markenbegriff eingeführt. Statt langwieriger Erklärungen über Zusammensetzungen und Wirkungsweise druckte er einfach ein Rezept auf die Rückseite und rundete das ganze mit den Worten „gelingt immer“ ab. Der Werbetexter war geboren.

Um die die Hausfrau als Zielgruppe anzusprechen lässt er von einem Bielefelder Graphiker eine Hausfrau porträtieren (die Tochter des Grafikers, Johanna Kind).

Noch wesentlich genauere Infos zum Werdegang Dr.Oetkers gibt es im virtuellen Markenmuseum

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